Dr. phil. des. Silke Margherita Redolfi   Büro für Geschichte


Persönlich

Als Wissenschaftlerin und als Frau liegt mir die Frauen- und Geschlechtergeschichte besonders am Herzen. Ich möchte wissen, wie Recht, Gesellschaft und Vorstellungen von Geschlechterrollen zusammenwirken und Identität herstell(t)en.

Silke Margherita Redolfi im Archiv des Frauenkulturarchivs Graubünden (Bild: Yanik Bürkli / Südostschweiz)
Silke Margherita Redolfi im Archiv des Frauenkulturarchivs Graubünden (Bild: Yanik Bürkli / Südostschweiz)

Wie haben Frauen und Männer ihren Alltag in früheren Zeiten gemeistert? Welche Bedingungen braucht eine Gemeinschaft, damit soziale Gerechtigkeit und Achtung gegenüber Menschen und Natur entstehen können? Solche Fragen leiten meine Arbeit und sie bewegen mich auch als Mensch. Mit meiner Schaffenskraft und meinem Wissen will ich dazu beitragen, dass Humanität, Chancengleichheit, "Nächstenliebe", der Respekt und der Schutz der Natur und allen Lebens nicht vergessen gehen.

Angebot

Als Historikerin, Archivarin und Autorin kann ich Studien recherchieren, gute Texte verfassen, Kurse im Schreiben von Lebensgeschichten geben und  Archive aufräumen, ordnen und erschliessen sowie konservatorische Massnahmen durchführen.

Ich bin Mitbegründerin und Leiterin der Stiftung Frauenkulturarchiv Grabünden.

Als gelernte Journalistin arbeite ich hin und wieder gerne für Zeitungen und Journale. Kürzlich habe ich z. B. für den Bündner Kalender den Artikel "Kochkünste zu Papier gebracht. Über Kochbücher und Rezepte von Bündnerinnen."  verfasst. Den Text finden Sie hier. Lesen Sie auch meinen Artikel über den Bergeller Juristen Zaccaria Giacometti in der Südostschweiz.

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Ein Jurist der Freiheit
Zaccaria Giacometti.pdf
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Schaffen

Seit 2000 arbeite ich als freischaffende Historikerin, Archivarin und Autorin. Meine aktuelle historische Studie ist meine Dissertation zur Ausbürgerung von Schweizerinnen durch die Heirat eines Ausländers unter dem Titel "Die verlorenen Schweizerinnen". Mein Forschungsgebiet umfass die Frauen- und Geschlechtergeschichte, Sozial- und Rechtsgeschichte.

Die verlorenen Töchter

Am 13. Juni 2016 habe ich an der Universität Basel das Doktorats-Examen abgeschlossen. Meine Dissertation arbeitet ein dunkles Kapitel Schweizer Frauengeschichte auf: Die Ausbürgerung von Schweizer Frauen, die einen Ausländer heirateten.

Im Juni 2019 erscheint meine Dissertation in Chronos Verlag.